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Wie kann man im DNS eine Domäne registrieren lassen, die noch gar nicht konnektiert ist?

Betrieb der eigenen Domäne an einem DSL Anschluß mit dynamischer IP Adresse

Problem #1

Möchte man bei einem Provider wie 1&1 oder Schlund+Partner eine Domäne registrieren lassen, benötigt man einen fest mit dem Internet verbunden Rechner mit einer statischen (also permanenten) IP Adresse. Letzteres hat man aber gerade eben nicht, wie wir gelernt haben, wenn man über DSL ans Internet angeschlossen ist.

Es gibt Anbieter, die Domains registrieren lassen, die noch nicht konnektiert worden sind. Diese Registrierungen sind nur eine bestimmte Zeit gültig, in der Regel ein bis drei Monate, was in unserem Falle ausreicht. Solche Anbieter findet man schnell über das Internet, deswegen sei hier auf eine Auflistung verzichtet. Wichtig ist, dass man eine Bestätigung der Registrierung per E-Mail, besser per Fax bekommt.

Problem #2

Anbieter wie dyndns.org übernehmen die Domäne nur, wenn sie bereits ordnungsgemäß eingetragen worden ist, mithin also konnektiert ist. Dieses Henne-Ei-Problem kann man umschiffen, indem man zunächst bei diesen Diensten eine sogenannte "preactivation" veranlasst. Das ist in der Regel auch schon der Standard, da das Problem bekannt ist. Die Nameserver dieser Dienste "kennen" die Domäne bereits, sind aber nicht als offizielle Nameserver für diese Domäne eingetragen (delegiert). Der Provider, bei dem man die Domäne beantragt hat, kann nun die Delegation veranlassen und die Nameserver dieses Dienstes eintragen. Ist dies geschehen, ist die Domäne im Internet bekannt. Allerdings ohne gültige IP Adresse.

Problem #3

Das DE-NIC als zentrale Betreiberin der Root Server für die TLD .de spielt mitunter nicht recht mit. Zunächst einmal sind den Gralshütern der reinen DNS-Lehre Dienste wie dyndns.org suspekt, da sie zu erhöhtem Anfrageaufkommen aufgrund der kurzen TTL's führen und noch diverse andere Probleme mit sich bringen. Zum anderen haben sie organisatorische Verfahren eingerichtet die es einem Anwender fast unmöglich machen, aus dem Ping-Pong Spiel von Schuldzuweisungen zwischen DE-NIC und Provider wieder herauszukommen wenn's mal wieder nicht klappt mit der Delegation. 

Hier hilft nur Studium der einschlägigen FAQ's und beharrliches Nachhaken bei sowohl dem Provider als auch dem Dienstanbieter. Bloß nicht mit langen technischen Begründungen abspeisen lassen. Im Falle dieser Domäne hat es 6 Wochen und ca. 50 E-Mails gedauert bis es endlich doch geklappt hat! (Es sei erwähnt, das es hierbei nicht um die beiden oben erwähnten Provider ging!)

Und wie hinterlegt man nun seine ständig wechslende IP Adresse?

Dazu mehr auf der nächsten Seite.

[Letzte Änderung: 29.12.2002 21:22:26 ]
 
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