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Wie ist unser privates LAN aufgebaut?

Das private Netzwerk mit zentralem Zugang zum Internet über das ISDN Gateway

Unser Hausnetz haben wir jetzt seit 1996. Das ist schon ziemlich lange her, aber es ist uns gelungen, aus den alten Überbleibseln dieser seligen Zeit den Netzwerkplan in nächtelanger Arbeit zu rekonstruieren. Hier ist er, für alle die wissen wollen wie man sein eigenes LAN aufbaut: Netzwerkplan Hausnetz Amthor.

Wie baut man so ein kleines Netzwerk auf? Zunächst sucht man sich einen gescheiten Provider, der einem eine statische IP-Adresse und eine Domain gibt. Im konkreten Falle ist dies 1&1. BS00548A.gif (2200 Byte)

Da hängt man einen Linux Rechner dran (wormhole), den man als ISDN Gateway konfiguriert. Der kann dann noch ein bischen mehr, wie z.B. einem sagen wer gestern vergeblich angerufen hat, oder ob die angerufene Partei zu dusselig war ihren ISDN Bus richtig zu konfigurieren. Aber das nur so nebenbei...

IN00525A.gif (2840 Byte)Dahinter installiert man dann ein Ethernet auf Basis 100Base-T. Vielleicht lege ich auf diese gewaltig klingenden Buzz Words mal einen Link, aber nicht jetzt. Man braucht noch einen Switch. Das ist eine kleine Kiste, an der alle Netzwerkkabel aus allen Rechnern zentral zusammengestöpselt werden.

Um nun eine Verbindung zu bekommen, sollten alle Rechner eine in diesem Netzwerk eindeutige, sog. private IP Adresse bekommen, z.B. 192.168.17.xxx, wobei xxx eine beliebige Nummer zwischen 1 und zweihunderfünfundfünfzig ist. Ich spar mit die Bit-Arithmetik, die dahinter steckt, wen's interresiert: RFC 1597 (RFC = Request for Comments, die offizielle Form der Bereitstellung von Internet Standards und solchen die es werden wollen durch die IETF, Internet Engineering Task Force).

Da diese IP-Adressen ja nun nicht ins Internet gerouted werden, muß das Gateway noch die Adressen "maskieren", d.h. es tut so als ob die Pakete aus dem Netz "hinter" dem Gateway von ihm selber kämen. Alle Anfragen aus dem eigenen Netz gehen also mit der Adresse des Gateways raus und die Antwort wird "rückvermittelt" an den eigentlichen Absender. Das verbirgt zwar die eigentliche Netzwerkarchitektur ist aber lachhaft weit von einer Firewall entfernt.BS00541A.gif (2165 Byte)

Das Alles hört sich grauslich kompliziert an, ist aber eigentlich nicht schwieriger als die Verkabelung einer mittelgroßen Stereonalge oder Eisenbahn. Aber wer hat davon schon wirklich Ahnung.

[Letzte Änderung: 08.04.2003 02:46:13 ]
 
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