Prinzipskizze eines privaten Netzes mit zentralem ISDN Router zum Internet
Prinzipielle Darstellung der Anbindung mehrere Rechner an einen zentralen Zugangspunkt des Internets.
Hier wird in der Übersicht dargstellt, wie man mehrere Rechner in einem LAN an einem
Zugangspunkt zum Internet anschließt.
Dabei spielt es keine Rolle, ob der zentrale Zugangspunkt über Modem, ISDN oder
Standleitung erfolgt. Grundsätzliches Problem ist, daß zwar alle Rechner aus dem Netz
Daten an den Router zur Weiterleitung in das Internet senden können, die
"Rückroute" funktioniert aber nur dann, wenn auch intern "offizielle"
IP Adressen verwendet werden. Dies ist erheblich zu teuer, sodaß man auf die privaten IP
Adressen nach RFC
1597 verwenden wird, z.B.192.168.17.1 bis 192.168.17.255 (also 255 Rechner
anschließen könnte). Standardmäßig nimmt man die ".1" als den Router, er ist
also auf dem Netz der sogenannte Defaultgateway, an den alles geschickt wird, was nicht
dem Adressschema 192.168.17.nnn entspricht (in diesem Beispiel)
Skizze

Hier wird auch noch gleich das Masquerading deutlich, daß durch den Router intern
vorgenommen wird. Bei reinen Routern (CISCO, ...) spricht man auch von NAT - Network
Adress Translation. Der Router ersetzt die interne Absenderadresse durch seine eigene. Er
muß natürlich die vielen zurückkommenden Pakete trotzdem eindeutig zuordnen. Dies
geschieht entweder über eine Umsetzung der TCP Verbindung im Stack des Routers oder über
Adresstabellen, damit eintreffende Pakete, die an den Router gesendet wurden auch intern
an den richtigen Empfänger weitergeleitet werden können.
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